Bienen

 

 

Honigproduktion mit einheimischen stachellosen Bienen (Meliponini)

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Dieses Projekt ist eine langfristige wirtschaftliche Alternative, die den indigenen Familien stabile Einkünfte sichern kann. Dabei können die kulturellen und ökologischen Einflüsse sowie die Abhängigkeiten und Ungleichheiten, die bis heute bei wirtschaftlicher Zusammenarbeit mit anderen Akteuren (Siedlern, Unternehmen, ...) bestehen, reduziert werden. Zusätzlich trägt die Bienenzucht zur effizienten Nachhaltigkeit durch die agrarwirtschaftliche Nutzung mit sehr geringem Einsatz bei. Dieses Projekt wurde schon in den Yuracaré-Gemeinden eingeführt und hat bestätigt, dass der Einsatz von einheimischen stachellosen Bienen die Bestäubung beschleunigt und die Waldregeneration und Anbauproduktivität unterstützt. Aufgrund der bestehenden Ungleichheiten und der Abhängigkeit der indigenen Bevölkerung von der dauerhaften oder temporären Anstellung bei den Siedlern, bringt das Programm der Honigproduktion in der südlichen Region des TIPNIS verschiedene Vorteile. Es verbessert nicht nur die Einkommen der Familien, sondern bringt auch größere Kontrolle und Eigenständigkeit für Individuen, Familien und Gemeinden durch ihre selbstständigen Interaktionen mit lokalen und regionalen Märkten.

Im Rahmen der Strategie zum Einsatz nachhaltiger Wege der Lebensunterhaltung, die von der DELPIA-Stiftung in der südlichen Region des TIPNIS eingesetzt und in den strategischen Aktionsplan von CONISUR (2005) eingebunden wurde, ist die Honigproduktion eine alternative Einkommensquelle mit nachhaltiger Ressourcennutzung. Diese Alternative trägt zur Bewahrung des Ökosystems bei und ermöglicht die Wiedererlangung und Wertsteigerung des kulturellen und ökologischen Erbes der Yuracaré- und Trinitario-Gemeinden.

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Die nötigen Voraussetzungen und der Prozess für den Erfolg der Produktion sind nicht zu hoch gegriffen und mit der indigenen Kultur absolut kompatibel, so dass sie sich problemlos in ihre Arbeitsgewohnheiten einbinden lassen. Die Gemeinden kennen die verschiedenen Bienenarten, ihren Lebenszyklus und ihre Bienenstöcke, wodurch die Domestizierung problemlos verlief und die Familien inzwischen gut mit der neuen Aufgabe umgehen können. Die Stiftung vermittelt durch ihr Fachwissen die notwendigen Kenntnisse an die indigene Bevölkerung zur Verbesserung der Zucht und der Honigproduktion von verschiedenen stachellosen Bienenarten (Meliponini).